HLFP in der Presse

11.02.2010

DEW 21 kauft Windpark

Der kommunale Versorger Dortmunder Energie- und Wasserversorgung DEW21 hat einen Windpark in Sachsen-Anhalt erworben. Verkäufer war die Theolia Naturenergien GmbH, eine Tochter der französischen Theolia-Gruppe. Der Windpark, der bereits vollständig in Betrieb ist, hat eine Leistung von 55,5 Megawatt und besteht aus insgesamt 37 Windkraftanlagen. Damit steigert DEW21 ihre Windkraftkapazität auf rund 65 Megawatt. Die durchschnittliche Stromerzeugung liegt bei 135 Gigawatt- stunden, womit rund 60.000 Haushalte versorgt werden können. Der Kaufpreis ist nicht bekannt. Das Bundeskartellamt hat die Transaktion bereits genehmigt. DEW21 hat außerdem eine Kaufoption für einen Theolia Windpark in der Nähe von Dortmund erworben.

Berater DEW21
Hoffmann Liebs Fritsch & Partner (Düsseldorf): Dr. Björn Neumeuer (Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Torsten Bergau (Gesellschaftsrecht/M&A), Svenja Arndt (Öffentliches Recht), Raoul Mosel (Gesellschaftsrecht); Associates: Sabine Mayer (Gesellschaftsrecht), Volker Hoffmann (Öffentliches Recht), Marcel Kirchhartz (Bankrecht)

Berater Theolia
Müller-Wrede & Partner (Berlin): Philipp von Tettau (Federführung; M&A/Vertragsrecht; Energierecht), Philipp von Alvensleben (Federführung; Gesellschaftsrecht/M&A), Michael Rolshoven (Genehmigungsrecht);Associate: Marion Westphal-Hansen (Grundstücksrecht)

Inhouse (Leinfelden-Echterdingen): Diana Gerber - aus dem Markt bekannt

Hintergrund
Hoffmann Liebs und Müller-Wrede standen sich schon beim Kauf von 19 Windparks der Theolia-Tochter Natenco GmbH durch die Kölner RheinEnergie im August 2009 gegenüber. Hoffmann Liebs hat damals die RheinEnergie beraten, Müller-Wrede stand Natenco zur Seite. Die Kanzlei berät Natenco, das seit Januar 2010 als Theolia Naturenergien firmiert, schon seit Langem regelmäßig in öffentlich-rechtlichen und ertragsrechtlichen Fragen sowie bei Transaktionen. Über diese Mandatsbeziehung kam auch der Kontakt zu der französischen Muttergesellschaft Theolia S.A., die Müller-Wrede bei der aktuellen Transaktion mandatiert hat.