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Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht

Marcel Kirchhartz
Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte mbB
Kaiserswerther Straße 119
40474 Düsseldorf
Telefon: +49 211-518 82-110
Telefax: +49 211-518 82-240

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Rechtsanwalt seit 2005, Fachanwalt für Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Partner

Marcel Kirchhartz berät Kreditinstitute, Finanzdienstleister und Unternehmen laufend im Bankaufsichtsrecht (CRR, KWG, WpHG, ZAG, MaRisk) sowie in allen Fragen des klassischen Bankrechts. Als Bankkaufmann sowie aufgrund früherer rechtsberatender Tätigkeit im Vorstandsstab Recht eines Kreditinstituts verfügt er über umfangreiche Praxiserfahrung im Bankalltag.

Bankaufsichtsrechtliche Beratungsschwerpunkte bilden Organisationspflichten im laufenden Geschäftsbetrieb, Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen, Erlaubnisfragen, grenzüberschreitende Dienstleistungen, die Entwicklung neuer Finanzprodukte und die Beachtung gesetzlicher Vertriebsvorgaben (WpHG). Herr Kirchhartz verfügt über eine langjährige, umfangreiche Expertise in der Beratung von FinTech-Unternehmen und -Plattformen, insbesondere in den Bereichen (Crowdfinance/Crowdlending, automatisierte Finanzportfolioverwaltung, Robo-Advisory und Signal Following).

Beratungsschwerpunkte im klassischen Bankrecht bilden das Bankvertragsrecht, das Kredit- und Kreditsicherungsrecht einschließlich Transaktionsbegleitung (Due Diligence) sowie Haftungsfragen im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Finanzprodukten. 

Herr Kirchhartz verfügt daneben über langjährige, umfangreiche Erfahrung in der Prozessführung für Kreditinstitute und Finanzdienstleister (z.B. Interbankenstreitigkeiten, Abwehr von Beratungshaftung) sowie in der außergerichtlichen Konfliktlösung. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen im Verlag C.H. Beck und als Referent u.a. für renommierte, banknahe Seminarveranstalter tätig.

Tätigkeitsbereiche

  • Bankrecht
  • Bankaufsichtsrecht
  • FinTech: Crowdfinance/Crowdlending, automatisierte Finanzportfolioverwaltung/Robo-Advisory, Signal Following
  • Prozessführung

Mitgliedschaften

Bankrechtliche Vereinigung e.V.

Veröffentlichungen

  • Claussen, Bank- und Börsenrecht, aktuelle 5. Auflage 2014, Autor von zwei Kapiteln zum Bankaufsichtsrecht und zur Beratungshaftung
  • Europäisches Bankaufsichtsrecht 1.0: Das CRD IV-Paket und seine Auswirkungen auf das Kreditwesengesetz, in: GWR Heft 19/2013
  • Grüne Geldanlagen im Trend, UmweltMagazin 12/2012
  • Keine Haftung der Depotbank für Beratungsfehler des kundennäheren Wertpapierdienstleistungsunternehmens, Anm. zum Urteil des BGH vom 12.11.2013, Az. XI ZR 312/12, in: GWR 2/2014

  • Wirksamkeit formularvertraglicher „Behaltensklauseln“ von Kreditinstituten für Vertriebsprovisionen im Wertpapiergeschäft, Anm. zum Urteil des BGH vom 14.1.2014, Az. XI ZR 355/12, in: GWR 5/2014
  • Beratungs-, Warn- und Aufklärungspflichten von Depotbanken bei Beratungsfehlern Dritter, Anm. zum Beschluss des OLG München vom 05.09.2012, Az. 19 U 1960/12, in: GWR Heft 11/2013
  • Prospektfehler kann auch ohne Prospektübergabe Haftung des Anlageberaters/-vermittlers begründen, Anm. zum Urteil des BGH vom 13.12.2012, Az. III ZR 70/12, in: GWR Heft 6/2013
  • Abgrenzung aufklärungspflichtiger Rückvergütungen und Innenprovisionen bei Anwendung der „Kick-Back“- Rechtsprechung des BGH, Anm. zum Urteil des OLG Stuttgart vom 12.05.2010, Az. 3 U 200/09, in: GWR Heft 12/2010
  • Nichtlesen des Prospekts begründet allein keine verjährungserhebliche grob fahrlässige Unkenntnis, Anm. zum Urteil des BGH vom 08.07.2010, Az. III ZR 249/09, in: GWR Heft 16/2010
  • Beihilfe eines Brokers zu sittenwidriger vorsätzlicher Schädigung des Vermittlers bei Optionsgeschäften, Anm. zum Urteil des OLG Düsseldorf vom 24.11.2008, Az 9 U 50/08, in: GWR Heft 10/2009
  • Darlegungs- und Beweislast bei fehlerhafter Anlageberatung auf Prospektbasis, in: Gesellschafts- und Wirtschaftsrecht, Anm. zum Beschluss des BGH vom 17.09.2009, Az. XI ZR 264/08, in: GWR Heft 17/2009
  • Berufung auf Nichtigkeit von Zwischenfinanzierungsverträgen wegen unwirksamer Treuhändervollmacht kann nach Treu- und Glauben verwehrt sein, Anm. zu den Urteilen des BGH vom 28.04.2009, Az. XI ZR 227/08 und XI ZR 228/08, in: GWR Heft 8/2009

Werdegang

  • 2002 – 2004 Rechtsreferendariat beim OLG Düsseldorf
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bonn
  • Ausbildung zum Bankkaufmann

Tätigkeiten

  • seit 2008 Rechtsanwalt bei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner Rechtsanwälte mbB - 
    2010/2011 Secondment in der Rechtsabteilung eines deutschen Kreditinstitutes
  • (Vorstandsstab Recht / Bankaufsichtsrecht)
  • 2005 – 2007 Rechtsanwalt bei einer überörtlichen Sozietät in Berlin
  • 2004 – 2005 Auslandstätigkeit bei einer spanischen und einer chilenischen Rechtsanwaltskanzlei