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Vom Praktikanten zum Rechtsanwalt bei HLFP

Vom Tellerwäscher zum Millionär lautet ein bekanntes Sprichwort. Nun ja, ganz so ist es dann doch nicht, aber zumindest bin ich seit dem 1. Januar 2012 als Rechtsanwalt bei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner angestellt. Ich bin also noch recht neu dabei, doch schaue ich bereits auf eine längere Zeit bei HLFP zurück.

Im Jahr 2005 – in den Ferien nach dem dritten Semester – war ich als Praktikant zum ersten Mal in der Kanzlei. Obwohl ich, ob meines damaligen Wissenstandes nach dem dritten Semester, noch nicht sehr viel von der juristischen Welt gesehen hatte, und mich erst Recht nicht mit gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen beschäftigt hatte, fühlte ich mich in den sechs Wochen des Praktikums gut aufgenommen. So fielen bei verschiedenen Rechtsanwälten immer wieder Fragen an, die mir übertragen werden konnten. Auf diese Weise erlangte ich frühzeitig einen Einblick in die Vielzahl der Rechtsgebiete, die von einer mittelständischen Kanzlei wie HLFP bearbeitet werden. Darüber hinaus konnte ich einige Male zu Gerichtsterminen mitgehen. Dies war damals natürlich ein echtes Highlight.

Einige Monate nach dem Ende des Praktikums hatte ich dann die Möglichkeit an dem Seminar „Rechtliche und steuerrechtliche Aspekte des M&A-Geschäfts“ teilzunehmen, dass von einem Partner der Kanzlei mitorganisiert wird. Diese Teilnahme war mir nur möglich, da die Organisation von Seiten HLFP durchgeführt wurde. Die Teilnahmegebühren hätten das studentische Budget doch deutlich gesprengt.

Nachdem ich dann im Rahmen verschiedener Nebentätigkeiten vor beziehungsweise während des Referendariats einige andere Kanzleien kennen gelernt hatte, kehrte ich zur Anwaltsstation des Referendariats gerne zu HLFP zurück. Zwischenzeitlich hatte sich mein juristisches Niveau natürlich deutlich weiterentwickelt und so konnte ich mich von Anfang an in die Arbeit stürzen. Schnell stellte ich fest, dass man als Referendar bei HLFP voll in die tägliche Mandatsarbeit mit einbezogen wird und nah am Fall arbeitet. So oblag es mir nicht bloße Recherche zu einzelnen Fragestellungen zu bestreiben. Vielmehr erstellte ich oftmals Schriftsätze an Gegner oder Gerichte. Hierdurch hat man als Referendar das Gefühl wirklich gebraucht zu werden. Dieses Gefühl wurde mir auch dadurch vermittelt, dass ich sowohl an internen Besprechungen über das weitere Vorgehen im Rahmen von Rechtsstreitigkeiten oder Vertragsverhandlungen als auch in externen Besprechungen mit Mandanten teilnahm. Dabei lernt man praktisch und mandantenorientiert zu arbeiten.

Hauptsächlich wurde ich während des Referendariats in meinem Arbeitsbereich, dem Gesellschaftsrecht, eingesetzt. Darüber hinaus erlangte ich Einblicke in das Handels- und Vertriebsrecht, das Arbeitsrecht, das Insolvenzrecht, das Strafrecht und natürlich das allgemeine Zivilrecht. Auf diese Weise ist bei HLFP eine examensrelevante Ausbildung gewährleistet.

Nach dem Ablegen des zweiten Staatsexamens war eine meiner ersten Handlungen mich bei HLFP zu bewerben. Nach zwei angenehmen und sachlichen Gesprächen wurden wir uns dann bald einig und so bin ich heute ein fester Teil von HLFP. Gespannt sehe ich nun in die Zukunft und möchte natürlich gerne auch die weiteren Schritte nach Praktikant, Referendar und angestellter Anwalt gehen. Denn bei HLFP gibt es ja noch eine echte Partnerperspektive…

Julian Hoff

Rechtsanwalt

Anwälte