Erfahrungen eines Referendars bei HLFP

Erfahrungen eines Referendars bei HLFP

Langsam wird es ernst: Die Verwaltungsstation ist schnell vorbei und die Jahresfrist vor dem Examen ist eingeläutet. Langsam wächst auch der Druck, "Omas" Frage zu beantworten: "Junge, was willst Du denn mal werden?"

 

"Die meisten von Ihnen werden wohl damit vorlieb nehmen müssen, Anwalt zu werden", hört man aus jeder Ecke der staatlichen Ausbildung, wobei sich mancher Staatsanwalt, Verwaltungsbeamter und Richter stolz in die Brust wirft. Denn sie haben es "geschafft": Ein Beruf ohne Risiko, ohne direkte Erfolgskontrolle durch den "Kunden", gesichertes Einkommen.

 

Aber Moment einmal: Ist der Staatsdienst das einzig Erstrebenswerte? Die Anwaltsstation bietet Gelegenheit herauszufinden, ob man sich nicht vielleicht gerne dem Markt stellen möchte. Im Hinblick auf die verlängerte Anwaltsstation von zehn Monaten in NRW ist mit der Wahl der Anwaltskanzlei dabei eine wichtige Entscheidung zu treffen.

 

Meine Wahl fiel auf Hoffmann Liebs Fritsch & Partner, nachdem ich einfach einen Düsseldorfer Notar nach der seiner Ansicht nach besten Kanzlei in Düsseldorf gefragt hatte. Als ich HLFP dann auch noch im JUVE Handbuch hoch prämiert wiederfand, war für mich die Sache klar: Da will ich hin! Glücklicherweise konnte ich nach einem Bewerbungsgespräch auch bald dort anfangen. Mit z. Zt. 30 Anwälten hat die Kanzlei die passende Größe, um ohne großes "Getue" Gemeinschaft vermitteln zu können. Gleichzeitig ist durch die wirtschaftsrechtliche Positionierung der Kanzlei immer für interessante Fälle gesorgt. Von einigen wenigen rechtssuchenden Privatleuten über mittlere Betriebe bis hin zu großen Unternehmen und internationalen Konzernen gibt es eine bunte und gesunde Mischung interessanter Mandanten. Die Anwälte achten sehr darauf, den Referendaren den Mandantenkontakt auch zu vermitteln. Die Referendare werden in der Regel einem Partner zugeteilt, der sie an seinen Fällen teilhaben lässt.

 

Dies macht sich in meinem täglichen Arbeitsablauf bemerkbar:
Es wird mir nicht einfach nur ein isoliertes Problem oder eine Rechercheaufgabe vorgesetzt, sondern ich lerne den Hintergrund des betreffenden Falles kennen. Bald sind mir einige Firmenkunden schon gut bekannt, die HLFP als ausgelagerte Rechtsabteilung nutzen. Mein Chef hat immer wieder auch examensrelevante Arbeiten für mich, von der Klageschrift im Kaufrecht über zwangsvollstreckungsrechtliche Fragen bis hin zur Erstellung von Testamenten. Ich bekomme Mandate von Anfang bis Ende mit, bin bei Mandantengesprächen und vor Gericht dabei und sehe nebenher, wie die interne Verwaltung dazu läuft.

 

Eine gute Infrastruktur unterstützt die Arbeit.
Eigene Arbeitsplätze für die Referendare sind selbstverständlich. Die Bibliothek ist hervorragend ausgestattet, zudem steht zur Internetrecherche neben Juris auch der Beck Online zur Verfügung.

 

Das wichtigste für mich jedoch ist ein gutes Betriebsklima. Keine Arbeit macht Spaß, wenn menschlich das Verhältnis nicht stimmt. Hier bin ich geradezu überrascht, wie offen und uneitel der Kontakt zu den Anwälten ist. Auch der Umgang unter den anderen  Referendaren ist freundschaftlich und produktiv. Die Atmosphäre stimmt.

 

Gleichzeitig erfahre ich viel Verständnis für das anstehende Examen:
In guter Absprache mit meinem Ausbilder habe ich nach wie vor Zeit für Lerngruppe, Repetitor, Klausurschreiben und auch Freizeit. Und für examensrelevante Fragen finde ich immer offene Ohren und Rat.

 

Insgesamt macht mir die Anwaltsstation bei Hoffmann Liebs Fritsch & Partner viel Spaß. Ich lerne sehr viel aus Theorie und Praxis und fühle mich bestens betreut. Hoffmann Liebs Fritsch & Partner kann ich jedem Referendar uneingeschränkt empfehlen.

 

Albrecht Lutterbeck