Kündigungsschutz

Der allgemeine gesetzliche Kündigungsschutz ist bei nahezu jeder Personalabbaumaßnahme zu berücksichtigen. Findet das Kündigungsschutzgesetz auf ein Arbeitsverhältnis Anwendung, ist eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber rechtlich nur wirksam, wenn ein betriebsbedingter, ein personenbedingter oder ein verhaltensbedingter Kündigungsgrund vorliegt.

Neben dem allgemeinen Kündigungsschutz sind je nach Einzelfall auch Vorschriften über den Sonderkündigungsschutz zu beachten, so z.B. bei behinderten Menschen, Schwangeren oder Mitarbeitern in Elternzeit. Die Anforderungen an das Vorliegen eines Kündigungsgrundes (und seine Darlegung im Rahmen eines Kündigungsprozesses) werden durch die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte definiert und sind häufig nur zu erfüllen, wenn die Kündigungen sorgfältig und mit arbeitsrechtlicher Sachkenntnis professionell vorbereitet sind.

Neben einer detaillierten Kenntnis der einschlägigen Rechtsprechung zum Kündigungsschutz (Z. B. wann ist eine Abmahnung erforderlich und wann entbehrlich? Wie wird bei der Sozialauswahl die Gruppe der vergleichbaren Arbeitnehmer ermittelt? Welche inhaltlichen Anforderungen werden an eine Betriebsratsanhörung gestellt?) ist dabei auch ein genauer Blick auf den jeweiligen Arbeitsvertrag (z.B. Kündigungsbeschränkung aufgrund einer Versetzungsklausel) erforderlich.

Wie verfügen über langjährige Erfahrung bei der arbeitsrechtlichen Bewertung, Vorbereitung und Begleitung von Kündigungssituationen, seien sie wirtschaftlich motiviert, wegen der Leistung des Mitarbeiters ausgesprochen (so genannte Low Performer) oder krankheitsbedingt.