Menü

Beratung von Geschäftsführern und Vorständen

Ab Eintritt der Krise bis zur Insolvenzeröffnung sind die Organe des Krisenunternehmens erheblichen Strafandrohungen und Haftungsrisiken ausgesetzt („Geschäftsführerhaftung“). Bei Verletzung der Insolvenzantragspflicht droht Insolvenzverschleppung oder, noch schlimmer, Bankrott. Fällige Sozialversicherungsbeiträge (Arbeitnehmeranteile) und Steuern müssen grundsätzlich weiterhin bezahlt werden. Lässt das Organ aber trotz Insolvenzreife noch Rechnungen bezahlen oder zieht Kundengelder auf debitorischen Konten ein, droht vonseiten des Insolvenzverwalters Haftung wegen Verstoß gegen das Zahlungsverbot (§ 64 GmbHG, § 92 AktG, § 130a HGB oder § 99 GenG). Immer häufiger fordern auch geschädigte Gläubiger wegen Eingehungsbetrug und Insolvenzverschleppung persönlich Schadensersatz von den Geschäftsführern und Vorständen der insolventen Unternehmen.

Damit es dazu erst gar nicht kommt, unterstützen wir bereits in Krise und vor der Insolvenz die Organe bei der Pflichterfüllung. Wir wägen gemeinsam mit ihnen Chancen und Risiken bestehender Handlungsoptionen ab. Falls nötig, wehren wir geltend gemachte Ersatzansprüche ab und verteidigen auch hinsichtlich aller erhobenen Vorwürfe bezüglich insolvenzrechtlicher Straftaten.

Anwälte für Beratung von Geschäftsführern und Vorständen