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Liquidation

Mitunter macht es für Unternehmen keinen Sinn mehr, am Markt weiter zu agieren. Sie machen nur Verluste und haben eine negative Fortführungsprognose. Dann gibt es letztlich nur zwei Optionen, will man nicht weiter nur Verluste finanzieren: Insolvenz oder Liquidation.

Wir beraten unsere Mandanten hinsichtlich beider Optionen. Eine geordnete Liquidation setzt voraus, dass das Unternehmen weiter zahlungsfähig bleibt und eine Überschuldungsbilanz belegt, dass keine Überschuldung besteht. Soll das Unternehmen stillgelegt und abgewickelt werden, hat es eine negative Fortführungsprognose und muss eine Überschuldungsbilanz zu Liquidationswerten aufstellen. Hier droht schnell die Überschuldung und damit die Insolvenzantragspflicht. Es gilt, eine Insolvenzverschleppung zu vermeiden.

Die Liquidation, an deren Ende die Löschung der Gesellschaft im Handelsregister steht, setzt zunächst deren Auflösung voraus. In der Regel erfolgt ein entsprechender Beschluss der Gesellschafterversammlung. Ab dem Auflösungszeitpunkt muss die aufgelöste GmbH auf ihren Geschäftsbriefen zusätzlich zu den anderen Pflichtangaben den Zusatz in Liquidation oder „i. L.“ führen. Mit dem Auflösungsbeschluss muss das Gesellschaftsvermögen ordnungsgemäß abgewickelt werden. D. h., es sind alle Aktiva einschließlich Forderungen zu realisieren, Verbindlichkeiten sind zu begleichen. Dazu gehören insbesondere Kreditverbindlichkeiten gegenüber Banken und dritten Darlehensgeber, häufig sind die Kredite mit Gesellschaftsvermögen oder Bürgschaften besichert.

Erst wenn diese Sicherheiten verwertet und alle Verbindlichkeiten reguliert sind, kann die vollständig abgewickelte Gesellschaft im Handelsregister gelöscht werden. Wir begleiten unsere Mandanten auch auf diesem Weg.

Anwälte für Liquidation