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Restschuldbefreiung

Regelmäßig sind Geschäftsführer, Gesellschafter oder Inhaber von der Insolvenz ihres Unternehmens auch persönlich betroffen. Oftmals haben sich diese für Kredite der Banken verbürgt, Schuldbeitritte oder Garantien erklärt oder werden vom Insolvenzverwalter und Dritten in Anspruch genommen. Dies kann dazu führen, dass sie selbst Insolvenz anmelden müssen.

Wir begleiten Personen sowohl im Regel- als auch im Verbraucherinsolvenzverfahren und beraten ausführlich hinsichtlich der Möglichkeit, mit Ablauf der sechsjährigen Wohlverhaltensperiode Restschuldbefreiung zu erlangen.

Schließlich bietet das Insolvenzverfahren einer natürlichen Person den Vorteil, dass diese bereits mit Insolvenzantrag einen Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung stellen kann. Wenn sich diese Person wohlverhält und kein Versagungsgrund nach § 290 InsO vorliegt, wird die Restschuldbefreiung vom Gericht erteilt. Folglich können sich Schuldner mit Hilfe der Restschuldbefreiung von den im Insolvenzverfahren nicht erfüllten Verbindlichkeiten gegenüber den Insolvenzgläubigern befreien.

Von der Restschuldbefreiung per se ausgenommen sindjedoch Verbindlichkeiten des Schuldners aus vorsätzlicher unerlaubter Handlung,wie z. B. Betrug oder Steuerhinterziehung, § 302 InsO. In der Praxisfinden sich häufig unzulässige Vereinbarungen, in denen der Schuldnerformularmäßig anerkennt, eine vorsätzlich unerlaubte Handlung begangen zu habenoder formularmäßig auf seine Rechte aus der Restschuldbefreiung verzichtet. Wirunterstützen Schuldner, deren Gläubiger ihre Ansprüche bei der Forderungsanmeldungunberechtigt auf vorsätzliche unerlaubte Handlung stützen und legenWidersprüche ein.

Anwälte für Restschuldbefreiung